Donnerstag, 24. September 2015

Einstürzende Neubauten

Was war das eine Aufregung!

Noch gar nicht lange her, da hat das Personal ohne Vorwarnung einfach mein Kartonhaus abgerissen und mir quasi den Himmel auf den Kopf geworfen. Ich war indigniert und versuchte, zu retten, was zu retten war.

Ginivra im eingestürzten Katzenhaus


Leider vergeblich, denn das war erst der Anfang einer wirklich aufregenden Veränderung. Immer mehr Dinge verschwanden aus der Wohnung.

Entweder kamen wildfremde Leute und holten etwas ab - Möbel, Bücher, Zeug, von jedem etwas! - oder mo jour packte es in Kisten. Da konnte ich markieren wie ich wollte, konnte mein Köpfchen reiben an Lieblingsgegenständen, die bleiben sollten - es half alles nichts.

"Das brauchen wir nicht mehr", sagte sie. "Das kann weg", sagte sie. "Dafür haben wir keinen Platz mehr", sagte sie. "Wenn das Alte nicht geht, können wir im Neuen nicht ankommen", sagte sie. "Weg ist weg. Dann weiß man immer, wo es ist", sagte sie.

Ich kannte mein Personal nicht wieder!

Bevor die Wohnung komplett leer war, brachte sie mich in Ferien zu Tante Veronika. Das beruhigte mich, da war ich schon öfter. Auch eine Katze braucht hin und wieder etwas Abstand von ihrem Personal. Erst recht, wenn selbiges so seltsame Marotten entwickelt.

Fortsetzung folgt ...

Kommentare:

  1. Da bist du ja wieder. Wir haben dich schon vermisst und sind froh das es dir gut geht. Kein Wunder das du keine Zeit hattest, wenn so aufregende Dinge passiert sind. Wir sind gespannt wie es weiter geht.
    Liebe Grüße von Emma, Lotte, Rambo und Frauchen

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  2. Danke schön, liebe Emma >°.°<
    Euch Rasselbande wünsche ich ebenso alles Gute und einen tierisch schönen Herbst.

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Vielen Dank für dein Schnurren, Fauchen und so.
prrrt.
>°.°<